Am 10. Mai besuchte uns in der 2BHLT im Rahmen des RU der Zeitzeuge Stefan Horvath und erzählte seine Lebensgeschichte. Als Angehöriger der Roma Volksgruppe wurde er vor allem als Kind diskriminiert, durfte nicht weiter in die Schule gehen und in Oberwart, wo er lebte und lebt, gab es keine Lehrstelle für ihn. So musste er mit 14 Jahren schon nach Wien pendeln, um dort als Hilfsarbeiter seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Beide Elternteile haben das KZ Ausschwitz überlebt, seine Mutter aber schwer traumatisiert. Sein schlimmster Schicksalsschlag war aber, als er durch den Bombenanschlag des Franz Fuchs in Oberwart einen seiner Söhne verlor. Seitdem hat er sein Leben umgestellt und arbeitet im Zeitzeugenprogramm, um die Geschichte seiner Volksgruppe jungen Leuten näherzubringen.